Bezahlter Exhibitionismus

Aus seiner Reaktion versuche ich mir darüber klarzuwerden, ob er nicht vielleicht langsam zu verstehen beginnt, was ich im Zug gemeint hatte, als ich ihm auseinanderzusetzen versuchte, daß diese Arbeit fur mich wie eine Show ist: ein improvisiertes Schauspiel, in dem ich einfach jede Rolle übernehme, die das Stück von mir verlangt. Aber im Augenblick brauchen wir trotzdem jemanden, der die Spannung ein bißchen abbaut. Kikushi spielt seine Rolle sehr gut. „Du, Vicky,möchtest du jetzt wieder deinen üblichen Schwarzen Russen?“ Ich nicke zustimmend. „Und Sie, Sir?“ Er spricht ein etwas geziertes Englisch, noch etwas gespreizter durch seine höfliche japanische Förmlichkeit. „Einen Scotch, bitte, ohne Wasser.“

„Sie fangen mit dem Bad an, ja bitte? Es ist alles vorbereitet. Sie kennen das ja, Vicky… ich komme dann mit den Drinks.“ Ich führe Geoff in den rundum verglasten Raum, in dem das japanische Bad tief in den Steinboden eingelassen ist. Kikushi hatte sich offenbar auf einen außergewöhnlich festlichen Tag eingestellt, denn auf dem Wasser schwammen Rosenblüten, weiße, gelbe und rosafarbene, die ihren Duft verströmten. Geoff hatte offenbar schnell seine Fassung wiedererlangt, denn ich spürte ihn hinter mir, als er durch mein dünnes Baumwollfähnchen meine beiden Pobacken packte. Ich wirbelte herum und schlang ihm die Arme um den Hals, und auf Zehenspitzen küssten wir uns, und Geoff tauchte seine Zunge tief in meinen Mund. Langsam ist er angeheizt sobald wir uns küssen, gibt es drumherum kein großes Getue mehr. Eine Hand gleitet von seinem Hals abwärts an seinem Hemd vorbei bis zu seinem Hosenbund, und ich schiebe einen Finger hinein, fummele, schiebe das ganze Zeugs beiseite und erkunde mit meinen langen Fingernägeln die Stellen, wo seine Haut ganz weich ist. „Willst du mich haben?« flüstere ich und entwinde mich ihm spielerisch.

Nachdem er mich abgesetzt hat und ich wieder festen Boden unter mir spüre, mache ich seinen Hosenknopf auf und brauche dafür nur einen Finger. „Jaaaa…“bricht es stöhnend aus ihm hervor, und mir wird bewusst, daß er Kikushi vollständig vergessen hat. Das ist gut so, denn der will ja nur zusehen. Beidhändig öffne ich Geoffs Hosen, während er sich das Hemd aufknöpft. Er hat’s gern, mir dabei zuzusehen, wie ich ihn ausziehe, also tue ich mein möglichstes, presse mit meinen langen Fingern seine Schenkel zusammen, bin hingerissen von seinen schwellenden, harten Muskeln, während ich ihm die Hosen runterziehe. Seine nackten Beine haben einen hellen Goldton, und der stammt noch von den zwei Monaten, die wir gemeinsam in Thailand gewesen sind. Ein schräger Blick nach oben, und ich beschließe, die Puppen tanzen zu lassen.

„Ich will deinen Schwanz…“sage ich mit sanftem Druck auf seine Bällchen und schiebe runde, feste Handknöchel zwischen seine Arschbacken. „Dann sieh zu, dassdu den Hals auch vollkriegst«, erwidert er kess und reißt sich die Wäsche mit zwei eingehakten Daumen runter, legt seinen Penis frei, der sich doch direkt vor meinen Augen als ein wütender Steifer aufspreizt der Kopf ein einziges, aufgequollenes Rot, die Haut, die sich zurückrollt wie ein rosa Theatervorhang, der hochgeht… diese Show geht ab. Ich lache, springe auf die Füße, gebe ihm mit einer Hand einen Klaps auf den Hintern, wölbe die andere über seiner Versteifung und sage: „Noch nicht jetzt, Schatz… wir beginnen mit dem Bad…“

Geoff sieht mir zu, wie ich mich herunterbeuge, um die Hand prüfend ins Wasser zu strecken. Weii ich weiß, dass er mir zusieht, lasse ich mein Kleid hochrutschen und biete ihm einen vollen Blick auf meinen prallen Hintern, meine langen Beine… mit einem Seitenblick ertappe ich ihn dabei, wie er an seinem Ding herumstreift, die Haut an der Furche zu seiner Schwanzspitze rauf und runterzieht.
Ich sag zu ihm: „Du weißt doch, je länger wir durchhalten, desto mehr Knete machen wir. Also laß es uns heute langsam angehen, okay, Baby?“ Wir grinsen beide. Bald darauf aalen wir uns bequem in der Badewanne. Geoff flüstert mir gedämpft zu: „Wenn wir bumsen, sollst du die Engel im Himmel singen hören…“, und ich sehe, wie unter Wasser seine Hand wieder zu seinem Schwanz geht. Ich find‘ es toll, wenn er solche Sachen sagt, und das weiß er auch ganz genau. Er starrt mich mit einem aufsässigen Blick an, mit dem er mir zu verstehen geben will: ,Ich werd dir schon zeigen, wer hier das Sagen hat.‘

Ich zieh‘ mein Kleid über den Kopf und bin jetzt nackt bis auf die weißen Spitzenhöschen, die mir Geoff vor Urzeiten mal geschenkt hat. Mit gespreizten Fingern, wie ein Netz, umspanne ich meine Brüste, und meine Brustwarzen drücken sich zwischen dunkelrosa Fingernägeln hervor. Wenn ich so meine Titten halte, werde ich immer ganz geil. Ich packe fest zu, um Geoff zu verstehen zu geben, wie aufgeregt ich bin, und er Iächelt. Ich schlüpfe aus meinen Höschen und steige in die Wanne. Schließlich kommt Kikushi sicher gleich. Und ich möchte den Mann nicht schockieren. Geoff meint: „So wie du von ihm gesprochen hast, dachte ich immer, er wäre alt, fett und ältlich. Ich hab mir jemand völlig anderen vorgestellt…“

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