Charly

Charly bedrängt mich schon seit langem, doch endlich mal mit ihm auf eine Fete zu gehen.
Charly ist gerade vor einigen Monaten erst 20 geworden, während ich leider schon fast eine Drei vor meiner Jahreszahl stehen habe. Trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, dass er wesentlich mehr Lebens- und vor allem Liebeserfahrung hat als ich, so merkwürdig das auch klingen mag.

Ich weiß auch nicht, warum ich mich bis heute davor gedrückt habe, mit Charly zu einer Fete zu gehen. Irgendwie hat er sich nie so recht dazu geäußert, wo die Fete sein würde, was für Musik gespielt wird, wer sonst noch eingeladen ist…
Deshalb habe ich ihm letzten Endes immer einen Korb gegeben. Nicht, dass ich mich nicht gerne mit diesem jungen, knackigen Kerlchen sehen lassen würde. Er ist ziemlich groß, fast an die 2 Meter, kräftig gebaut, aber auf eine sehr muskulöse Art, hat strohblonde meist wild abstehende Haare und strahlend blaue Augen.

Der Typ „kanadischer Holzfäller“ könnte man sagen. Da ich auch ziemlich groß bin, macht sich solch ein Baum von einem Mann immer ganz gut an meiner Seite. Heute Abend ist es also so weit. Ich habe fest zugesagt und es führt kein Weg mehr an meiner Fetenbegleitung vorbei. Auf meine Frage, was ich denn anziehen solle, hat Charly lapidar mit „zieh ‚nen sexy Fummel an, bloß keine Hose!“ geantwortet.

Also habe ich mir einen wirklich kurzen Wickelrock angezogen, halterlose Strümpfe darunter, natürlich anstandshalber auch ein Höschen – wenn auch nur einen ziemlich durchsichtigen String – und ziemlich derbe, aber hochhackige Schuhe. Obenrum noch ein knappes Top, das den Bauch freilässt, aber bis zum Hals hochgeschlossen ist. Ich will ja nun nicht aussehen wie eine Nutte.
Als Charly mich abholt, bin ich schon ein wenig verblüfft. Ich takele mich hier auf und Monsieur erscheint in einer Cargo-Hose und einem legeren Hemd. Super! Aber mein Gemeckere beachtet er einfach nicht.

Wir fahren und fahren, irgendwo ins Hinterland, die Ortseingangsschilder sagen mir schon lange nichts mehr. Schließlich halten wir in einer verträumten Wohngegend vor einem relativ großen Haus. Auf der Straße steht Wagen an Wagen, es scheint eine ziemlich große Fete zu sein.
An der Tür werden wir herzlich begrüßt, offenbar von der Gastgeberin, Rita ist ihr Name. Rita ist so etwa Mitte dreißig, und ähnlich wie ich ziemlich kurz berockt unterwegs. Ich folge Rita und Charly in den Keller. Es ist etwa 21 Uhr, und es sind schon etwa 40 Leute in dem weitläufigen Kellerraum, der sehr gemütlich eingerichtet ist.

Dämmriges Licht, die CD-Player lief auf vollen Touren und über den ganzen Raum verteilt stehen Sitzgruppen, Sofas, sogar einige Matratzen liegen auf dem Boden. Ich fühle mich fast wie auf irgendeiner Fete zu meiner Jugendzeit, als wir in irgendwelchen Kellern, die auch als Abstellraum dienten, gefeiert haben. Die Stimmung ist schon recht gut, einige Leute laufen mit Bowle-Gläsern durch die Gegend, andere genehmigen sich einen kleinen Snack – ich schaue auch sehnsüchtig zum Buffet hinüber – , wieder andere tanzen. Und zwar ziemlich eng und wollüstig, wie ich bei einem zweiten Blick feststelle.

Ein kleiner dunkelhaariger, recht knackig gebauter Typ schiebt gerade seine Hand unter den Pulli seiner Tanzbegleitung, sie drückt ihr Becken dicht an ihn, reibt seine Männlichkeit mit kreisenden Beckenbewegungen. Ein wenig überrascht ziehe ich eine Augenbraue hoch und sehe Charly von der Seite an. Der starrt ebenfalls ganz fasziniert auf die Szenerie. Ein Blick auf seine Hose verrät mir, dass er offensichtlich keinen Slip drunter trägt, denn die Beule, die sich da gebildet hat, ist beachtlich.

Beim Gedanken an den offensichtlich ziemlich großen Schwanz von Charly wird mir ganz heiß zwischen den Beinen. Ich trete unruhig von einem Fuß auf den anderen und sehe mich weiter um. Dabei fällt mein Blick auf zwei Frauen, die sich gerade gegenseitig die Röcke hochgeschoben haben, keine von beiden trägt einen Slip.

Ein toller Gegensatz, die eine hat tiefschwarze Haare und ist braungebrannt, die andere ist ganz hellblond mit blasser Haut. Die Dunkelhaarige stellt ein Bein hoch und die Blonde schiebt ihr ihre Hand zwischen die Beine, dann schiebt sie ihr offensichtlich einen Finger in die Fotze. Das ist zuviel für mich, ich merke, dass ich beginne auszulaufen und mein winzig kleiner String den Saft nicht mehr lange davon abhalten kann, an meinen Schenkeln herunterzulaufen.

Die Schwarzhaarige setzt sich breitbeinig auf einen Stuhl und die Blonde geht vor ihr in die Knie, zieht ihr die äußeren Schamlippen auseinander und leckt mit spitzer Zunge einmal durch ihre rosige Spalte. Plötzlich steht Charly hinter mir und drückt mir seinen harten Pimmel an den Hintern. Ich würde am liebsten meinen Rock heben und mich vorbeugen, damit er ihn mir sofort reinrammen kann.
Aber auf der anderen Seite möchte ich erst noch weiter an den Lüsten der anderen teilhaben. Jetzt weiß ich also auch, was für eine Art Feten der liebe Charly immer besucht und ärgere mich gewaltig, dass ich nicht schon früher mal mitgegangen bin.

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