Partnertausch für eine ganze Woche!


Familienprobleme du

Bettys Zitate aus dem “kleinen Prinz” machten mich neugierig. Zwar hatte ich schon von diesem Buch gehört – es aber selbst noch nie gelesen. Deshalb holte ich meinen Laptop und ging wieder zu der kleinen Wiese, auf der ich beim letzten Mal bereits gesessen hatte. Die “bluetooth” – Verbindung zum Server war schon eine feine Sache. Ich loggte mich in den Zentralrechner ein und stellte fest, dass unser Demo komplett übertragen worden war. Ein kleines Wächterprogramm im Emailaccount des Motels würde mich alarmieren, sobald Post eintraf.
Dann machte ich mich im Internet auf die Suche nach Antoine de Saint-Exupery und fand schließlich auf einer privaten Website den kompletten Text im pdf-Format. Am Anfang brauchte ich ein wenig, um die kryptische Welt zu verstehen. Was sollten diese Rose und der winzige Planet? Doch mit der Zeit fesselte mich das Märchen immer mehr und ich entdeckte viele Parallelen zu meiner augenblicklichen Situation. Mit Hilfe des Notepads machte ich mir Notizen und starrte gedankenverloren in die langsam sinkende Sonne.

Plötzlich verdunkelte ein Schatten mein Display. Vor mir stand Sherry. Sie hatte einen ihrer roten Arbeitsoveralls an, den sie an Armen und Beinen so gekürzt hatte, dass sie ihn auch bei den momentanen Temperaturen wie einen Body tragen konnte. Einige geschickt angebrachte modische Accessoires machten aus der Mechanikerkluft einen schicken Hosenanzug, der einerseits bequem war und andererseits die fraulichen Rundungen zur Geltung brachte. Als ich nichts sagte, meinte die junge Frau: “Wir zwei sollten miteinander reden, Frank.” “Verdammt, hat Betty ihr loses Mundwerk nicht halten können?” entfuhr es mir. Doch Sherry sah mich einen Augenblick verwirrt an, bevor sie sagte: “Was meinst du damit? Betty habe ich seit dem Frühstück nicht mehr getroffen. Es geht um Bobby, dich, Tom und mich. Mein lieber Verlobter hat mir auf der Fahrt nach Hot Springs gestanden, dass er immer wieder tierisch eifersüchtig wird, wenn ich mit anderen Männern schlafe. Da du und Bobby das andere Paar unserer Familie seid, wollte ich fragen, wie ihr damit umgeht.” “Gar nicht! Ich habe dasselbe Problem wie Tom, mit dem Partnertausch.”

Partnertausch mit AbspracheIch erzählte ihr von meinen Gefühlen und meinem Gespräch mit Betty im Pool. Sherry sah mich zuerst erstaunt an, dann umarmte sie mich. Die Geste war mütterlich gemeint und ich fühlte mich sehr geborgen, als sich ihr Lockenkopf auf meine Schulter legte. Plötzlich ließ sie mich los und meinte entschlossen:
“Wir müssen uns aussprechen, zu viert und am besten sofort. Rühr dich nicht vom Fleck – ich hole die anderen.”

Geile Lösung in gemeinsamer Absprache

Versonnen sah ich ihr nach, als sie mit raschen Schritten in Richtung Motel verschwand. Die junge Frau hatte in den letzten zwei Jahren einen extremen Reifeschritt getan. Nicht nur, dass sie die Verantwortung für das gesamte Motel trug – ihre Gesten, Ansichten, Worte zeigten ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl. Ich las wieder ein paar Seiten in meinem Text, konnte mich aber nicht richtig konzentrieren. Die Gedanken schweiften zu unserer Situation ab.

Plötzlich piepte mein Notebook und signalisierte einen Posteingang. Ich wollte gerade nachsehen, da trafen Bobby, Tom und Sherry ein und setzten sich zu mir ins Gras. Sherry hatte die beiden auf dem Weg zu mir kurz über die gemeinsamen Probleme informiert. Mein blonder Engel legte zärtlich ihre Hand auf meinen Oberschenkel, als ich noch einmal berichtete, wie es in mir aussah. Das Reden tat mir gut. Tom nickte, als ich geendet hatte und sagte:
“Dem kann ich nur zustimmen. Mich zerreißt es fast, wenn ich Sherry beim Vögeln mit anderen Männern zusehen muss. Andererseits habe ich überhaupt kein Problem, es mit einer anderen Frau zu machen – auch wenn es nur Sex ist – nicht so tief und erfüllend.” Bobby ergänzte:
“Glaubt nur nicht, dass es uns Frauen anders geht. Ich genieße und brauche den täglichen Sex – und weil ich alle Männer in unserer Familie wirklich mag, finde ich nichts dabei, mit ihnen zu schlafen. Aber mit Frank ist es etwas besonderes – ich liebe ihn und würde den ganzen Tag am liebsten allein mit ihm verbringen.” “Dadurch werden aber die anderen Mitglieder der Familie ausgeschlossen und über kurz oder lang finden sich nur noch die Pärchen zusammen. Wollt ihr das?” fragte Sherry und sah uns der Reihe nach prüfend an. Ein allgemeines Kopfschütteln antwortete ihr.

Was konnten wir tun, um unsere Familie nicht auseinander brechen zu lassen? Langsam kristallisierte sich eine radikale Lösung heraus. Anfangs wehrte ich mich noch dagegen, doch ich musste einsehen, dass es zumindest ein Lösungsweg zur Rettung unserer Familie war. Sherry fasste unseren Beschluss noch einmal zusammen: “Okay. Wir haben festgestellt, dass keiner von uns zölibatär leben möchte – was bei dem Thema unseres Filmes auch ziemlich schwierig sein dürfte. Aber wir durchbrechen die intimen Beziehungen unter uns. Für die nächste Woche tauschen wir die Partner. Bobby zieht zu Tom und vermeidet jeden sexuellen Kontakt mit Frank – außer für die Filmaufnahmen und die Poolparty und dabei geht es nur ums Ficken. Ich mache umgedreht dasselbe und schlafe in Franks Appartment. In einer Woche reden wir nochmals über unsere Erfahrungen. Ansonsten gilt: Kein Händchenhalten, keine Küsse, keine gemeinsamen Ausflüge der eigentlichen Paare. Nur noch eine Kleinigkeit: Da ich ja jetzt nicht mehr im Haupthaus wohne, dürfen sich meine lieben Schwestern um unsere Mahlzeiten kümmern. Geht das klar, Bobby?” “Wenn es unbedingt sein muss …. aber Billy muss mir helfen. Und du bringst ihr das bei!” maulte ihre Schwester mehr als unwillig. Aber nachdem ihr Tom versprochen hatte, ebenfalls mitzuhelfen und heute Abend mit den Zwillingen nach Hot Springs auf Discotour zu gehen, schienen ihr die Aussichten nicht mehr ganz so trübe.

Man sah jedem von uns die gemischten Gefühle an, die die Vereinbarungen auslösten. Einerseits freute ich mich auf lange, genussvolle Nächte mit der drallen Schwarzhaarigen, andererseits vermisste ich Billys Zärtlichkeit und Wärme bereits jetzt – auch wenn sie neben mir saß. Die 19jährige lockerte die Stimmung auf, indem sie aufstand und Tom mit kritischem Blick von oben bis unten musterte. Dann schwang sie ihre Hüfte betont lasziv hin und her und gurrte:
“Komm mit, großer Häuptling. Dir stehen einige aufregende Tage und Nächte bevor. Im Unterschied zu Schwesterherz fange ich nach dem dritten Mal erst an, richtig warm zu werden. Außerdem gibt es da ein paar Diskotheken im Umkreis, die ich dringend wieder besuchen möchte.” Sie zwinkerte mir zu und ich dachte an eine tätowierte Schlange, die sich um ein übergewichtiges Mädchen ringelte. Der hünenhafte Indianer seufzte gespielt und meinte: “Wie soll ich die Woche bloß überstehen? Bringt dieser Partnertausch auf die Dauer was? Am Ende muss mir Frank seinen Rollstuhl leihen und ich brauche noch ein Hörgerät. Aber merk dir, junge Squaw, die Leute vom Stamm der Ponys zeichnen sich durch Zähigkeit und unendliche Geduld aus.”
Wir lachten und flachsten den ganzen Rückweg zum Motel. Sherrys Hüfte rieb sich an meiner und ihr satter, weiblicher Geruch in meiner Nase sorgte für den typischen männlichen Reflex bei mir. Ich zog sie unwillkürlich stärker an mich und ein ziemlich kräftiger Blutstau drängte mein Schwanz gegen die Hose. Nur der Anblick des vor uns gehenden Pärchens – Tom hatte seine Hand besitzergreifend um Bobbys Schultern gelegt – trübte meine Stimmung. Dass es ihm genauso wie mir erging, half leider auch nur wenig.

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