Sex und Luxus

Auf einem Board an der rechten Seite lagen mehrere weiße Hemden mit der passenden Fliege, auch Krawatten und die entsprechenden Nadeln waren vorhanden. Jessica strich mit ihrer feinen Hand die Kleiderbügel entlang, und mit einem zarten Klirren ging eine Welle durch den Schrank. Sie drehte sich um und winkte Jonathan zu sich. Da er aufgrund seiner Entblößung zögerte, griff sie kurzerhand in eine Schublade und brachte eine Unterhose zu Tage, die sie Jonathan zuwarf.

Sie sah lächelnd zu, wie er mühsam unter der Bettdecke in die Hose stieg. Seine Verwirrung wurde dadurch nur noch gesteigert, weil er nicht wusste, wie er sich weiterhin verhalten sollte. Anscheinend hatte Jessica nichts dagegen, ihn nackt zu sehen, aber das widerstrebte ihm. Endlich stieg er aus dem Bett, und ging auf das Mädchen zu. Sie deutete auf die Galerie von Kleidungsstücken und fragte ihn unter einer schelmischen Verbeugung, welches Jackett er heute vorziehen würde. Als Jonathan recht dumm dreinschaute, erklärte sie ihm, dass die Sachen alle seine Größe hätten.

 

Sex und Luxus, die perfekte Kombi

Jonathan wollte eine Hose ergreifen, sie aber ergriff seine Hand und fragte ihn, ob er sich denn nicht frisch waschen wolle. Sie zog ihn zu einer Nebentür, hinter der sich ein Badezimmer verbarg, wie Jonathan es noch nie gesehen hatte. Der mit hellgrünem Teppich belegte Boden war irgendwie beheizt, denn Jonathan fühlte die Wärme an seinen nackten Füßen. In die Mitte des Raumes war eine kreisrunde Badewanne in den Boden eingelassen, die an einer Seite goldene Wasserhähne hatte. Neben dem Eingang war ein hellblaues Waschbecken, und über diesem ein großer Spiegel. Daneben ein kleiner Schrank, an den sich ein Wandschrank anschloss.

Jessica lief zu den Wasserhähnen und drehte daran, worauf erstaunlicherweise das Wasser aus dem Boden des Beckens austrat. Und dies mit einem so großen Druck, dass kleine Fontänen entstanden, die lustig sprudelten. Aus dem kleinen Schrank holte sie eine Glasamphore mit einer grünen Flüssigkeit, von der sie etwas in das Wasser goss. Kurz darauf füllte sich das Badezimmer mit einem Duft von Rosen und Sandelholz, nicht aufdringlich, aber doch erkennbar. Jonathan stand immer noch am gleichen Fleck, so erstaunt war er, dies zu sehen. Es kamen zwar immer in den amerikanischen Serien Aufnahmen von ähnlichen Badezimmern, aber so etwas hatte er noch nicht erlebt. Jessica schien seine Verwunderung zu amüsieren, und sie schob ihn auf das Becken zu. Dieses war schon fast gefüllt, und auf der Oberfläche schwamm einladender weißer Schaum.

Als er fragte, ob das Bad für ihn sei, lachte sie laut und fragte, für wen es denn wohl sonst sei. Da er normalerweise nicht mit Unterhosen ins Wasser ging, zögerte er etwas, woraufhin Jessica lächelnd über seine Schamhaftigkeit aus dem Raum ging. Jonathan zog die Hose aus und ließ sich in das Wasser gleiten. Die Wärme des Wassers ging durch seinen Körper, und er ließ ein zufriedenes Schnurren hören. Obwohl die Situation noch sehr unverständlich für ihn war, hatte er sich zunächst einmal damit abgefunden. Und er entschied sich, einmal abzuwarten und dieses Bad zu genießen. Von unten sprudelte das einströmende Wasser an seinem Körper entlang, und irgendwo wurde es wohl wieder abgesaugt, denn der Wasserspiegel stieg nun nicht mehr an. Das entspannte und massierte den Körper, und Jonathan fühlte sich pudelwohl.

Hinter sich hörte er ein Rascheln, und als er sich umsah, erblickte er Jessica, wie sie ein Tablett heran trug. Sie stellte das Tablett neben ihm ab, und darauf stand ein prächtiges Frühstück. Bevor Jonathan dieses jedoch ausreichend bewundern konnte, drückte das Mädchen auf einen versenkten Knopf an der Kante des Beckens, und aus einer Seite knapp unter der Oberfläche des Fußbodens schob sich eine Marmorplatte mit der gleichen Breite wie das Tablett. Nachdem sich die Platte selbstständig in der gegenüberliegenden Seite verankert hatte, lag sie wie ein Laufsteg über dem runden Bassin. So benutzte es auch Jessica, als sie mit ihren nackten Füssen darüber ging. Als das Mädchen über ihm stand, konnte Jonathan von unten ihre Brustansätze unter dem Seidentop erblicken. Jessica ging in die Knie und stellte das Tablett vor ihm ab. Dann setzte sie sich daneben auf die Platte und ließ die Beine in das Wasser baumeln.

Da Marmor eigentlich immer recht kalt war, fragte sich Jonathan, ob das Mädchen sich nicht einen Schnupfen holen würde. Er legte eine Hand auf die Platte und stellte fest, dass auch diese von innen angenehm warm gehalten wurde. Dann wendete er seine Aufmerksamkeit dem Frühstück zu. Auf dem Tablett stand eine große französische Tasse mit dampfendem Kaffee, daneben ein Ei in einem zierlichen Becher, in einem Bastkorb legen mehrere Croissants, auch Butter und Marmelade war vorhanden. Das Mädchen nahm ein Croissant aus dem Korb und bestrich es dick mit Butter. Dann streckte sie es Jonathan hin, und er biss ein Stück davon ab. Wie er beim Kauen feststellte, war auch die Butter nicht gewöhnlich, sie schmeckte eher so wie die Butter, die einmal seine Mutter selbstgemacht hatte. Während er das Frühstück und das Bad genoss, sah ihn Jessica wie eine verliebte Sechzehnjährige fortwährend an.

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