Inge, eine geile Hure

Liebe Freunde. Ich meine, es ist an der Zeit, euch etwas über mein Leben zu erzählen:
Ich heiße Inge Meinke und bin in dem Alter , was die Männer im allgemeinen das „dankbare“ nennen. Im Moment geht es mir finanziell nicht so gut. Aber ich bin fest davon überzeugt, das sich das kurz über lang ändern wird.
Aber nun will ich beginnen: (Ganz nebenbei: Ich habe mich nie für Geld verkauft, auch wenn ich mich gerne als Hure bezeichne)!

Ich bin in Berlin geboren. In der Nähe des Bahnhof Zoo. Die jetzige Drogenszene, wo sich schon 14jährige als Hure verkaufen, gab es noch nicht , und ich bin auch später damit nicht in Berührung gekommen. Mit drei Jahren kam ich in den Kindergarten. Später dann in die Schule. Ich war, glaube ich, schon damals ein recht hübsches Kind. Als ich dann so acht oder neun Jahre alt war, hat einmal ein älterer Junge an meine kleine „Dose“ gefaßt. Ob aus Versehen oder mutwillig, weiß ich nicht.
Ich kann mich nur deshalb daran erinnern, weil es mir weh tat. Zu meinem elften Geburtstag bekam ich eine kleine Katze von meinen Eltern geschenkt. Mit der schmuste ich in jeder freien Minute. Nach einiger Zeit merkte ich, das es für mich am schönsten war, wenn Miez, so nannte ich sie, unter meinem Röckchen schnurrte. Ich streichelte sie dann noch intensiver, und das Kätzchen bedankte sich indem es an meinem Höschen schnüffelte und auch darüber leckte.

Diese Stunden gehörten damals zu den schönsten in meinem jungen Leben. Solange, bis eines Tages mein Onkel, der zu Besuch gekommen war, die Katze unter meinem Röckchen entdeckte! Er fragte mich, was ich da mache. Und ich sagte ihm, dass ich das schön fände. Wir redeten nicht mehr darüber. Einige Wochen später kam mein Onkel wieder zu Besuch. Auf einem Spaziergang, den wir mit meinen Eltern machten, fragte er mich, ob ich nicht Lust hätte, die nächsten Ferien auf seinem Bauernhof in den Bergen zu verbringen.

Ich war hellauf begeistert. denn ich wollte schon immer mal aufs Land und aus dieser Stadt heraus. Meine Mutter guckte zuerst etwas skeptisch, aber dann war sie doch einverstanden. Als dann die großen Ferien begannen; Ich war schon Wochen vorher aufgeregt gewesen; fuhren wir los. Der Hof meines Onkels lag an einem kleinen See mit einem kleinen Bootshaus und einem ebenso kleinen Boot.
Sein Bauernhof war auch nicht gerade riesig, aber er hatte ein Wohnhaus mit einem ausgebauten Dach und eine Scheune in der ein paar Kühe und Schweine waren. Es gab auch einen Hund mit Namen Hasso, der immer frei herumlaufen durfte. Ich schloß sehr schnell mit ihm Freundschaft. Was mich allerdings störte, war eine ältere, ziemlich fette Frau, die Rosi hieß und meinem Onkel anscheinend den Haushalt führte.

Da der Hof herrlich eingebettet zwischen den Bergen lag, war ich natürlich jeden Tag unterwegs um die Gegend auszukundschaften. Hasso war fast immer dabei. Leider waren meine Ferien bald zu Ende, und ich mußte wieder nach Hause. Mein Onkel brachte mich zur Bahn.(Zu Hause sollte ich abgeholt werden)
Beim Abschied auf dem Bahnhof versuchte Hasso seine Schnauze unter mein Röckchen zu schieben, aber ich paßte auf, denn es durfte ja niemand etwas merken. Ich freute mich schon jetzt auf die nächsten Ferien.

Aber wie es meistens so ist, die nächsten Jahre gab es für mich keine Möglichkeit in die Berge zu fahren: meine Eltern starben beide bei einem Unfall, und ich mußte bis ich meine Schule zu Ende hatte, in einem Heim leben. Das waren sechs harte Jahre. Nach Ende einer Lehre stand ich dann auf der Straße, und wußte nicht wie es weitergehen sollte.
Als ich einmal so richtig niedergeschlagen war, fiel mir plötzlich mein Onkel wieder ein. Sofort setzte ich mich hin und schrieb ihm einen Brief. Die Antwort kam postwendend: Er würde mich gerne bei sich aufnehmen, wenn ich bereit wäre ihm ein Wenig auf dem Hof zu helfen.

Überglücklich kratzte ich mein letztes Geld zusammen und kaufte mir eine einfache Fahrkarte nach Wien. Ich lernte dort natürlich auch junge Männer kennen.
Ab und zu ging ich mal mit einem ins Bett, aber das Richtige war das nicht. Eines Tages, ich war gerade auf dem Nachhauseweg, bekam mein Fahrrad einen heftigen Stoß von der Seite. Ich fiel in hohem Bogen vom Rad. Zum Glück direkt in ein Blumenbeet. Ich hörte schnelle Schritte und ein Mann fragte: „Ist Ihnen etwas passiert, sind Sie verletzt?“
Ich antwortete noch etwas benommen: „Nein, nein, es ist alles in Ordnung!“

„Aber Sie sind ja ganz verschmutzt, und Uhr Kleid ist auch zerrissen!“ Antwortete er. „Warten Sie, ich bringe Sie zu mir. Dort können Sie sich wieder etwas in Ordnung bringen und ich fahre Sie dann mit dem Wagen nach Hause!“ Er hatte Recht. Mein Kleid war so zerrissen, das man es kaum mehr als Kleid bezeichnen konnte. Komischerweise war der Mantel völlig heil geblieben. Nur ein wenig schmutzig.

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