Unzüchtige Gedanken an einen Fremden

Heißer Tag und heißer Abend

Charlene hatte einen anstrengenden Tag hinter sich, die Stadt dampfte in der Hitze, obwohl es bereits nach 20 Uhr war. Nach all diesen verqueren Weibern in der Praxis brauchte sie Entspannung und da Michael frühestens gegen 22 Uhr von der Arbeit loskommen würde, rief sie ihn an, um ihn zu bitten, sie vom Cafe Valentino abzuholen.

Sie schlenderte durch die belebten Straßen, die nur langsam zur Ruhe kamen, schaute sich hier und da ein Schaufenster an. Hätte in einem Wäschegeschäft, wenn es offen gehabt hätte, sofort ein allerliebstes Höschen gekauft, denn sie wusste, dass Michael Dessous liebte. Aber bei dieser Hitze wäre selbst leichte Seide nicht das richtige Material, also tröstete sie sich hiermit und schlenderte langsam zum Cafe Valentino, wo sie einen kleinen Tisch mit Blick auf die immer noch pulsierende Fußgängerzone erhaschte.

Sie bestellte ein Tonic, zündete sich eine Zigarette an und schon nach etwa zehn Minuten fiel so langsam die Spannung von ihr ab, die sich tagsüber in der Hektik ihrer Arztpraxis aufgebaut hatte. Okay, sie hatte es ja so gewollt und der Stress, den sie mit all diesen Patientinnen hatte, war der Preis für die Karriere.

 

Ein attraktiver Fremder

Sie war einige Zeit tief in ihrer Zeitung vertieft und erschrak, als sie die Zeitung zusammenfaltete und beim Aufschauen in die offenen, stahlblauen Augen eines Mannes blickte, der für sie überraschend am Nebentisch Platz genommen hatte und sie mit unverhohlener Neugier ansah.

Trotzdem schien er sich ertappt zu fühlen, denn nur Sekundenbruchteile, nachdem sich ihre Augen getroffen hatten, waren die seinen plötzlich sehr intensiv in dem halbvollen Bierglas versunken. Auch sie nippte schnell an ihrem Glas. Dann merkte sie, dass es bereits leer war, bestellte ein neues und versuchte inzwischen krampfhaft, nicht in die Richtung dieses Mannes zu blicken.

Ihr Unterbewusstsein hatte indes registriert, dass diese Augen für sie interessant waren. Es hatte gespeichert, dass dieser leicht brutale Gesichtsausdruck ihr gefallen hatte, diese kräftigen Arme genau richtig waren, um sie zu all den Dingen zu tragen, die sie ihnen nie erlaubt hätte. Und gegen ihren Willen, wie von allein, wanderte ihr Blick verstohlen zu ihm, und da er in eine ganz andere Richtung zu blicken schien, nutzte sie die Sekunden, um ihn intensiver zu betrachten.

Mitte bis Ende dreißig, durchtrainiert, gepflegt gekleidet, groß, blond und kräftig, stellte sie zufrieden fest und nannte diesen Unbekannten sofort „Marc“.

So sieht ein „Marc“ aus

Er musste Marc heißen, daran gab es für sie keine Zweifel; und sie war schon wieder so in Gedanken versunken, dass sie vergaß, ihre auf Unendlich eingestellten Augen von seiner Richtung fortzudrehen. Er lächelte sie freundlich, so gar nicht unverschämt an. Und Charlene hatte sich gerade überwunden, diesem Lächeln zu antworten, als sie sich von hinten umarmt fühlte. Michael war erschienen und fiel so ungestüm über sie her, dass sie nicht mehr mitbekam, wie „Marc“ zahlte, einen letzten Blick auf sie warf und im hereingebrochenen Dunkel der Stadt verschwand.

Sie gab Michael gerade die Zeit für ein Glas Bier, dann brachen sie nach Hause auf, denn es war spät geworden und morgen mussten beide wieder in aller Frühe los.

Während Michael sich zu Hause noch einen Drink machte, beeilte sich Charlene im Bad, war schneller fertig als üblich und streifte Michael im Vorbeigehen einen Hauch von Gute Nacht auf die Stirn. Sie lag auf ihrem Bett, fühlte sich todmüde und konnte dennoch keinen Schlaf finden.

 

Unzüchtige Gedanken an „Marc“

Sobald sie die Augen geschlossen hatte, sah sie in diese stahlblauen Augen dieses Unbekannten, den sie Marc genannt hatte, fühlte fremde, kräftige Hände an ihrem Körper, brutale und gleichzeitig zarte Lippen auf ihrem Mund, das Gewicht eines fremden Körpers auf ihrem… Und Michael, der inzwischen leise das Schlafzimmer betreten hatte, sah einen makellos schönen Körper offen auf dem Bett liegen, sah das entfernt verzückte Lächeln auf ihrem Gesicht Er nahm, obwohl auch müde, diese offensichtliche Einladung resigniert lächelnd an.

Leise legte er sich neben Charlene, verharrte die ersten Sekunden ruhig, um dann ganz vorsichtig mit einer Hand ihren Bauch zu streicheln. Nur ganz zart, ganz vorsichtig war seine Hand, aber sofort kam ihre Reaktion, hob und senkte sich ihr Bauch. Wie von selbst fand ihre linke Hand ihre Brust und Michael brauchte nur zuzuschauen, wie unter ihrer eigenen Liebkosung die Knospe zu sprießen begann, ihre Schenkel sich leicht öffneten, um sich gleich wieder leicht pressend zu schließen.

Auf und zu, Michael kannte dieses Spiel, er brauchte nur abzuwarten, bis sich ihr Schoß in seine Richtung hin fordernd öffnen würde.

Er brauchte nicht lange zu warten, denn Charlene drehte sich auf die Michael abgewandte Seite, bog dabei ihr Hinterteil in seine Richtung, streckte das untere Bein gerade; während sie den oberen Schenkel anwinkelte und dabei ihre Schenkel leicht öffnete. So weit, dass Michael direkt in den leicht glänzenden Schoß blicken konnte.

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