Fremdgehen, aber richtig!

Ich hatte es geahnt, doch wollte es nicht wahrhaben. Als ich eines Abends statt auf die geplante Geschäftsreise – die ins Wasser fiel – nach Hause kam, bekam ich Gewißheit. Ich trat in unsere gemeinsame Wohnung, doch auf den ersten Blick war nichts Ungewöhnliches zu erkennen: Freyas Sachen hingen ordentlich aufgehängt an der Garderobe, frische Blumen standen auf der Kommode.
Ich freute mich schon darauf, statt der öden Geschäftsreise ein schönes Wochenende mit meiner Freundin zu verbringen. Freya war auch wirklich eine Traumfrau. Ich hatte sie vor drei Jahren kennengelernt und seit einem Jahr wohnten wir auch zusammen. Am meisten faszinierte mich ihr ebenmäßiges Gesicht mit den grünen Augen und den langen rotbraunen Haaren.
Auch Freyas Figur konnte sich sehen lassen. Ich stellte meine Schuhe ab und erst da bemerkte ich es: Neben Freyas standen ein paar unbekannte Herrenschuhe. Sofort wurde ich stutzig.
Leise zog ich meine Schuhe aus und stellte sie in den Garderobenschrank. Auf leisen Sohlen schlich ich mich durch die Wohnung bis zur Schlafzimmertür. Dabei schossen mir wilde Gedanken durch den Kopf: Ich wußte ja, daß Freya eine unheimliche Wirkung auf Männer hatte, aber würde sie es soweit treiben? Würde sie tatsächlich einen anderen Mann in unserem Bett haben? Nein, das ist bestimmt nur ein Irrtum. Das Herz schlug mir bis zum Hals, als ich mein Ohr an die Schlafzimmertür legte. Der Gedanke, daß Freya mich betrügt, war erschreckend und erregend zugleich. Sie würde doch nicht Fremdgehen?

Raschelnde Geräusche, vermutlich von der Bettwäsche drangen an mein Ohr…jetzt auch ein wohliges Stöhnen. Die Geräusche wurden immer lauter. Freya konnte nicht alleine sein. Ich drückte gegen die Tür. Geräuschlos schwang sie etwas auf, so daß ich unser Bett sehen konnte. Freya lag darin und Frank, mein bester Freund.
Beide waren nackt und Frank besorgte es meiner Freundin gerade ausgiebig mit dem Mund. Freyas Schamlippen waren weit geöffnet und Franks Zunge fuhr wieder und wieder ihren Spalt hinauf- und hinunter.
Ich war wie vom Donner gerührt und konnte dem Schauspiel nur untätig zusehen. Freya hatte die Augen geschlossen und stöhnte ihre Lust heraus. Nun begann Freya, mit ihren Händen Frank am ganzen Körper zu streicheln. Ihre Hände glitten seinen Rücken hinab, wobei sie ihre Position verlagerte, um auch seinen Schwanz streicheln zu können.
Mein Schwanz wurde knüppelhart. Zum Glück konnten sie mich in meiner Position nicht sehen, da der Flur im Dunkeln lag. Freya rieb Franks Schwanz, wie sie es immer bei mir tut und Frank begann daraufhin, seine Zungenschläge zu verstärken. Schließlich senkte sich Freya mit dem Kopf auf seinen Schwanz und nahm ihn tief in sich auf. Ich begann mir die Hose aufzuknöpfen…
Es dauerte nicht lang und sie wechselten erneut die Stellung, so daß Frank seinen Schwanz nun von hinten in sie einführen konnte. In dieser Position verfielen die beiden in ihren Rhythmus, so daß nur noch wollüstige Laute über ihre Lippen kamen. Freyas Brüste wippten im Takt von Franks Stößen nur so. In dem Moment, als beide ihren Höhepunkt erreichten, kam es mir auch.
Glücklicherweise konnte ich dank eines Taschentuchs den Fußboden vor verräterischen Flecken bewahren. Diskret zog ich mich zurück, damit die beiden mich nicht bemerkten. Ich beschloß, Freya nicht zur Rede zu stellen und mich bei passender Gelegenheit an Franks Freundin zu revanchieren…

Verwirrte Gefühle
Ein paar Stunden später betrat ich erneut unsere Wohnung. Freya war gerade beim Staubsaugen. Sie war zwar erstaunt, daß ich nicht – wie geplant – auf Geschäftsreise war, doch tat sie vergnügt, als ich ihr erklärte, daß die Reise ins Wasser gefallen ist. „Wie schön, dann haben wir das ganze Wochenende für uns!“, sagte sie.
Sagte sie, aber meinte sie es auch so? Eisern riß ich mich zusammen, damit Freya nicht bemerkte, daß ich von ihrem Seitensprung wußte. Ich beschloß, sie noch heute abend auf die Probe zu stellen. Freya ließ sich von alledem nichts anmerken! Sie freute sich offenbar wirklich auf unser Wochenende. Spontan beschloß sie, uns was Leckeres zu kochen und beim Essen erzählte sie vergnügt von den Beziehungskisten ihrer Kollegen und ihrer Erlebnisse auf der Arbeit. Ihre eigenen Erlebnisse erzählte sie natürlich nicht. Dieses Luder…!
Ich blieb beherrscht und Freya bemerkte nicht, was in mir vorging.
Um mich ein wenig abzulenken, schaltete ich nach dem Essen den Fernseher an. Doch Freya entriß mir die Fernbedienung und schaltete ihn sofort wieder aus. „Du willst doch nicht unser Wochenende vor der Glotze verbringen?“, schalt sie mich, packte mich an der Hand und führte mich schnurstracks zum Schlafzimmer, wo sie mich energisch auf unser (gemachtes) Bett setzte.
Sie hatte alle Spuren säuberlich beseitigt…! Aus einer Schublade kramte sie eine Binde hervor und sagte: „Ich möchte Dir hiermit die Augen verbinden, denn ich habe eine Überraschung für Dich!“. Nun wurde ich doch neugierig und vergaß darüber ganz meine Gedanken.

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