Am Freitagmorgen

Blaugrünes Gras im faden Mondschein, es fühlt sich feucht unter meinen Füßen an.
Ein merkwürdiger Ort, ich kenne ihn, aber woher? Eine schöne Nacht, eine Sommernacht. Ein lauer Wind weht über meinen nackten Körper. Ich fühle wie er mich streichelt und warm umgibt und dabei breitet sich ein wohliges Gefühl in mir aus. Der Windhauch wird zu warmen, festen Männerhänden. Sanft streichen sie mir über den Rücken, meinen Schultern entlang. Ich fühle seinen warmen Atem im Nacken und ein Schauer durchfährt meinen Körper. Ich fühle ein eigenartige Wärme tief innen in mir. Geflüsterte Worte, Küsse auf meiner nackten Schulter. Seine Hände streicheln meine Hüften, meinen Bauch. Meine Bauchmuskeln zucken unter seiner Berührung. Ich lehne mich zurück lege meinen Kopf in den Nacken, schließe meine Augen und fühle ihn, seinen Körper, seine Wärme. Unter seinen Fingern fängt meine Haut an zu brennen und ich will…..

Beeeeeeeb! Ich hasse meinen Wecker! Warum kann ich nicht ein einziges mal DIESEN Traum zu Ende träumen? 5:45 Uhr….. Freitag. Habe ich schon gesagt, daß ich meinen Wecker hasse? Vor allem am Freitagmorgen, wenn schon eine lange Woche hinter mir liegt. Dieses Beeeep ist das schlimmste Geräusch das ich kenne. OK… OK… aufstehen… ins Bad. Ein kurzer Blick in den Spiegel.
Aha… ich kenne dich zwar nicht…. aber ich wasche dich trotzdem. Zähne putzen … Haare richten…anziehen… Kaffetrinken… mhm. (brummel) Kurze Zeit später, es ist 6:40 Uhr und ich sitze in meinem Zugabteil und zünde meine erste Zigarette an. Während an meinem Fenster die Landschaft und die Ortschaften vorbeiziehen, denke ich über meinen Traum nach.
Wer war er? Vielleicht der End-40-ger, der mir jeden Morgen schräg gegenüber sitzt… mhm… ein Akademiker – Typ… mit grauen Schläfen… gewissenhaft, solide… langweilig. Oder der Typ mit den abgewetzten Jeans, auf der anderen Seite des Abteils,… und der Bierfahne morgens um 7:00 Uhr? NEEEEEE! GRUSEL! Der Zug wird langsamer, erster Zwischenstop. Die Türen gehen auf und das Abteil füllt sich.

Immer dasselbe – gelangweilte, verschlafene, mürrische Gesichter. Die Sitzplätze werden rar. Ich schaue wieder aus dem Fenster. Jemand setzt sich mir gegenüber. Na ja… mal schauen wer es diesmal ist.. OUPS… wie nett! Dunkles Haar… dunkle Augen und ein Grübchen am Kinn. Es juckt mich in den Fingern dieses Grübchen zu berühren.
Der Typ macht es sich bequem und schließt die Augen. Mhm…Wie währe wohl der Traum weitergegangen.? Ich schaue wieder aus dem Fenster…. und fange an zu träumen. Hände auf nackter Haut, küsse auf meiner Schulter. Ich hebe meine Arme und greife nach hinten. Streichle über sein dunkles Haar. Er kostet meinen Hals, fährt mit seiner Zunge langsam über ihn. Mein Puls wird schneller. Seine Hände streichen höher zu meinen Brüsten, umkreisen meine Knospen bis sie sich aufrichten.
Sie kribbeln und pulsieren. Er umfaßt sie fester und fängt an sie zu massieren. AH… ein herrliches Gefühl. Ich stelle mir vor, wie ich mich langsam zu ihm drehe. Seine Augen glühen und ich laufe Gefahr darin zu verbrennen. Mein Hände streicheln seinen Oberkörper und ich fühle seine Muskeln unter meinen Fingern… seinen Bauch. Er ist groß, größer als ich.
Ich frage mich wie er wohl schmeckt. Meine Lippen nähern sich seinem Oberkörper. Ich lege meine Hände um seinen Nacken und beuge seinen Kopf zu mir. Ich hauche im leichte Küsse auf die Brust, stelle mich auf die Zehenspitzen und küsse seinen Hals, fahre genüßlich mit meiner Zunge über seinen Kehlkopf, spüren seinen Pulsschlag, hinauf zu seinem Kinn und über sein Grübchen. Mhm… er schmeckt nach Sommerwiese und Salz. Meine Finger graben sich in sein Haar und greifen etwas fester zu.
Er kommt näher und meine Brüste pressen sich gegen ihn. Ich fühle wie er mir über den Rücken und über meinen Po streicht. Er umfaßt ihn und preßt mich hart an sich. Sein pulsierender Schaft drückt sich heiß und hart gegen meinen Bauch und ich fühle ein heißes Ziehen in meinem Becken. Das Ziehen wird zu einem pochen und ich will mehr, viel mehr…..

Der Zug steht plötzlich und ich frage mich ob ich meine Zielstation schon verträumt habe. Ein erschreckter Blick aus dem Fenster… aha… nein… noch nicht. Erst am nächsten Bahnhof muß ich aussteigen. Der Typ sitzt mir immer noch gegenüber. Er zuckt etwas erschreckt zusammen und schaut schnell aus dem Fenster. Anscheinend ist es auch nicht seine Endstation, denn er läßt sich erleichtert zurück fallen und schließt abermals seine Augen. Schade!
Er sah süß aus mit seinem verschreckten Blick. Ich schaue wieder aus dem Fenster und mein Blick trübt sich. …seine Hände sind immer noch an meinem Po, greifen fester zu und ich fühle wie er mich langsam anhebt. Ich greife nach seinen Schultern und suche Halt. Er beugt seinen Kopf vor und küßt mich. Mit meinen Beinen umklammere ich seine Hüften und er drückt mich fester an sich. Ganz langsam gleitet er in mich…. seine Härte und seine Hitze in mir lassen mich erschauern. Mit seinen Zähnen beißt er zart in meine Schulter… fängt an zu saugen. Dabei gleitet er langsam wieder aus mir. Ich lege meinen Kopf in den Nacken und schließe genüßlich die Augen. Hart und schnell stößt er wieder zu und ich schnappe nach Luft.

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