Ein Traum wird wahr am Ballermann, Teil 2

Ich war wieder einmal sprachlos. War es das, was ich wollte? Ich wusste es nicht.
Dann fing ich erstmal an, das Zimmer ein wenig in Ordnung bringen. Beim ordnen der Bettwäsche fand ich dann Angelas Zigaretten. Auf der Schachtel stand in kritzeliger Schrift „Hilf mir“ – das war eindeutig Angelas Schrift. Hatte ich mir doch gleich gedacht, dass da was nicht stimmt.
Im inneren der Schachtel fand ich dann noch ein Streichholzheftchen „Nightclub Blue Haven“. So zog ich mich an und eilte aus dem Hotel.

Eine viertel Stunde später saß ich in einem Taxi auf dem Weg in das Viertel etwas weg vom Ballermann, wo der Club zu finden war. Trotz der frühen Uhrzeit war die Gegend gut besucht. Ein Nachtclub neben dem nächsten pflasterte die Strasse. Ein paar Meter später sah ich schon von weitem die Leuchtschrift vom Blue Haven prangen.
Auf dem Weg dorthin bekam ich plötzlich einen Schlag auf die Schulter. „Hallo Ingo was machst du denn hier?? Die Welt ist doch ein Dorf.“ Ich drehte mich um und schaute in die lachenden Gesichter von 4 Geschäftspartnern aus dem Raum Frankfurt. Die Männer verkauften normalerweise Maschinen mit der Software meiner Firma.
Ich schaute ziemlich verdattert. „Nun komm schon trinken wir einen auf unser zufälliges treffen. Wo hast du denn deine hübsche Frau gelassen?“ fragte einer. „Die suche ich gerade, wir haben uns verloren“ sagte ich wahrheitsgemäß. „Egal, lass uns einen trinken, dann kannst du ja weiter ziehen. Wir wollten sowieso ins Blue Haven.“
Unruhig und voller Sorge folgte ich den vieren. Als wir das Blue Haven betraten, tauchten wir in eine andere Welt ein. Eine dunkle von Rauch stehende Luft empfing uns, Blaues Neonlicht tauchte alle Personen in unwirkliche Schatten. Im Eingangsbereich standen einige Frauen, die offensichtlich als Nutten zu erkennen waren. Barbusig und spärlich bekleidet machten sie uns auf dem Weg zum Tresen an und versprachen uns das Glück der Welt für nur 50 Euro.
Ohne darauf zu reagieren suchten wir uns Sitzplätze an einer der 5 Table Dance Theken. Einer meine Geschäftspartner besorgte etwas zu trinken und brachte auch einige Table Dance Banknoten mit, die er verteilte. Die dunkelhäutige Schönheit die auf unserem Tisch tanzte, bekam das mit und fing an vor uns zu posieren einer der vier Partner „Tomas“ war schon immer etwas vulgär.

Schon nach dem zweiten Drink blökte er los. „Los du Nutte zeig mir deine Fotze.“ Sie kam etwas widerwillig näher und tanzte vor ihm. Die ersten Banknoten verschwanden noch an ihrem Slip doch schnell wurde Tomas forscher. Er fing an sie zu fingern. Als sie auf allen vieren vor ihm hockte, schob er eine Banknote mit einem Finger in den Arsch. Überrascht schrie sie laut auf.
Sofort war ein Rausschmeißer bei ihr. Er sprach ein paar Worte mit ihr und er verschwand wieder. Ohne noch einmal mit der Wimper zu zucken, fing sie wieder an vor Tomas zu posieren. Tomas lachte dreckig. „Habt ihr das mitbekommen? Der Typ hat ihr gesagt, wozu sie da ist.“
Dabei fingerte er wieder an ihr herum. Mich beschämte diese Situation. Ich nahm mir Zeit und schaute mich um. Erst jetzt fielen mir die Monitore auf, die überall hingen. Einige waren angeschaltet und zeigten Sexszenen. Einer der anderen Partner „Peter“ sah, dass ich mich umschaute. „Das ist das coole in dem Laden“ sagte er „wenn du drauf stehst kannst du verlangen das wenn du eine Nutte fickst das gleich übertragen wird.“
Ich wollte raus aus dem Laden, nur so schnell konnte ich mich nicht aus der Affäre ziehen. Also verabschiedete ich mich erstmal zur Toilette. Auf dem Weg dorthin musste ich durch einen langen Gang gehen. Dort standen wieder einige Frauen und buhlten um die Freier. Ich wollte schnellen Schrittes an ihnen vorbei, doch dann zögerte ich.
Das gab es doch nicht, dort stand eine blonde Frau nur im Minirock und auf hochhackigen Schuhen und bot sich einem Urlauber an. Nur nicht das war es, was mich schockte, sondern das es meine geliebte Frau war. In der ersten Wut im Bauch wollte ich losstürmen, doch ein anderes Gefühl ließ mich in einer Nische verschwinden.

Dann verschwand sie mit dem Urlauber in einem Zimmer. Ich konnte es nicht fassen ich wollte weg hier. Gut erzogen wie ich war, wollte ich mich noch von meinen Geschäftsfreunden verabschieden. Als ich allerdings in ihre Nähe kam, konnte ich sehen das sie sich nicht mehr um die Tänzerin kümmerten.
Alle starrten auf einen der Monitor dort zu sehen war meine Angela die gerade einen Blowjob erledigte. Unbemerkt schlich ich mich von hinten an sie heran. Tomas war total aufgeregt. „Das ist doch Ingos geile Frau. Ob er das wohl weiß“ fragte er die anderen. „Lasst uns das ausnutzen“ sagte er zu den anderen. „Wir werden sie mieten dann haben wir etwas gegen Ingo in der Hand und können zu hause die Preise drücken.“
Dann stand auch schon einer der Rausschmeißer bei Ihnen. Tomas fing an mit ihm zu verhandeln. Und überreichte ihm zum Abschluss seine Kreditkarte. Als der Typ damit wieder kam, nickte er. Alle Bildschirme flackerten kurz und zeigten einen Raum.

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