Strumpfliebhaber

Sabine hat es sich in ihrem Zugabteil bequem gemacht. Sie ist sehr zufrieden. Das Wetter ist super und sie freut sich auf diesen Kurzurlaub auf Norderney.
Weil sie noch sehr viel Zeit hat und sie ganz allein im Abteil sitzt, zieht sie lässig ihre schwarzen Stiefeletten aus, legt ihre Füße auf den gegenüberliegenden Sitz, liest in ihrer nicht allzu spannenden Reiselektüre und blickt ab und zu mit verträumten Augen auf die flache Landschaft, die in der frühen Nachmittagssonne noch lieblicher als sonst aussieht. Sabine ist keine wirkliche Schönheit, aber sie hat das „gewisse Etwas“ und ist sich ihrer Wirkung auf Männer durchaus bewusst.

Irgendwann an diesem Nachmittag betritt ein Mann so um die 30 Jahre, Ihr Abteil, bleibt etwas unentschlossen stehen, betrachtet sich die Szenerie und sagt mit leicht zaghafter Stimme: „Darf ich mich setzen, oder störe ich Sie?“
Sabine schaut kurz auf, überlegt blitzschnell ob sie jetzt wohl die Füße vom Sitz nehmen muss und entscheidet sich, die bequeme Sitzposition nicht aufzugeben.

„Die Füße bleiben wo sie sind“, denkt sie etwas trotzig. „Soll nur nicht glauben, dass er mich jetzt stören kann. Wenn es ihm nicht passt, kann er sich ja ein anderes Abteil suchen“, fügt sie ihren Gedanken noch hinzu.
„Bitte setzen Sie sich, wenn Sie möchten. Sie stören mich keineswegs“, antwortet Sabine mit ihrer warmen, wohlklingenden Stimme. Dabei zeigt sie mit ihrer Hand, ein wenig gebieterisch, auf den gegenüberliegenden Gangplatz und lächelt ihn freundlich an.

Den Eindringling nicht weiter beachtend, wendet sich Sabine erneut ihrer Lektüre zu. Der Mann schließt leise die Tür und setzt sich fast ebenso geräuschlos auf den ihm angewiesenen Platz. Zaghaft beginnt er, die Frau gegenüber zu mustern.
„Was für ein Glück ich doch habe“, huscht es durch seinen Kopf. Er ist mit dem Ergebnis seiner vorsichtigen Musterung mehr als zufrieden.

„Gut, dass sie liest. So kann ich sie unbemerkt beobachten. Sie sieht wirklich toll aus. Wie sie so da sitzt – in ihrer engen, ausgewaschenen Jeans und der leuchtend blauen Bluse. Die scheint ganz weich zu sein – bestimmt aus Seide – glatt und weich – und der tiefe Ausschnitt zeigt ihren Brustansatz ganz deutlich. Ich würde gerne meine Hand hineinschrieben und …“

Seine Blicke gleiten an ihrem Körper abwärts und bleiben kurz an ihrem Schritt hängen. „Die kann bestimmt ganz schön scharf werden“, spinnt er seine Phantasien weiter. Doch dann wandern seine Augen weiter zu dem eigentlichen Ziel seiner heimlichen Begierden: die Strümpfe und die Füße!
Er weiß nicht genau, was ihn mehr reizt. Er ist sehr erregt und spürt ein leichtes Herzklopfen, als seine Blicke wie gebannt auf ihren Füßen klebenbleiben.

„Diese Zehen, wie sie so keck damit wackelt, als wollte sie mich absichtlich reizen. Donnerwetter, es hat mich schon total erwischt. Es wird schon ziemlich eng in meiner Hose.“
Er merkt, dass sich sein Schwanz mehr und mehr aufrichtet. Naja, soweit das in seiner engen Jeans überhaupt möglich ist. Er spürt, was seine Geilheit anrichtet. „Puh, meine Schwanzspitze ist schon ganz feucht. Am liebsten würde ich mit meiner Hand daranfassen – mir einen runterholen. Aber dann wird sie mir bestimmt eine Ohrfeige verpassen und mich beschimpfen. Besser ich riskiere nichts und genieße den Anblick, solange wie möglich.“

In seiner Phantasie malt er sich aus, wie es sein könnte, wenn er ihr die Strümpfe auszöge. Zu gerne würde er ihre Strümpfe besitzen, um sich daran so richtig geil zu machen. Er möchte ihren Duft einatmen und den Geschmack mit seiner Zunge testen. Diese Vorstellung erregt ihn wahnsinnig, denn er war ein richtig grosser Strumpfliebhaber.

Seine Lippen sind leicht geöffnet, sein Blick verschwommen und seine rechte Hand ruht wie unbeabsichtigt auf der Stelle seiner Hose, unter der sich sein großer, kräftiger Schwanz regt. Die bezeichnung „ruhen“ ist vielleicht nicht ganz richtig, denn wenn man ganz genau hinsieht, bemerkt man, wie er seinen Schwanz mit sanftem Druck stimuliert.

„Hey, Sie! Was starren Sie mich so unverschämt an?“ Sabines etwas verärgert klingende Stimme reißt Thomas in die Realität zurück. Er wird sehr verlegen und spürt, wie sich eine feine Röte in seinem Gesicht ausbreitet.
„Entschuldigen Sie bitte“, stammelt er verlegen. Er fühlt sich ertappt. Sabine sieht ihn noch immer fragend an.

„Ich …ich. Darf ich Sie etwas fragen“, sagt er schließlich und senkt schüchtern den Blick. Sabine ist inzwischen etwas neugierig auf seine Frage geworden. Unbewusst spürte sie schon die ganze Zeit, dass sie von diesem nicht unattraktiven Mann beobachtet wird. Sie findet es sogar ganz interessant und für ein erotisches Abenteuer ist sie fast immer zu haben.
„Na, was ist nun? Bekomme ich jetzt eine Erklärung, oder was“, setzt sie gewollt provozierend hinzu. „Was wollten Sie mich fragen?“ Erleichtert, dass sie ihn nicht beschimpft oder ihn auffordert, das Abteil zu verlasen, atmet Thomas auf.

Er nimmt seinen ganzen Mut zusammen und erwidert mit sanfter Stimme: „Ich finde Sie sehr anziehend. Ihre Strümpfe und ihre Füße gefallen mir besonders gut. Um ganz offen zu sein, ich bin ein Strumpf- und Fußfetischist. Ich möchte Sie fragen, ob Sie Strümpfe oder eine Strumpfhose tragen?“

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