Analcruises, eine geile Analstory

„Oh Mann“, dachte ich, „warum muss gerade ich auf ein solches Arschloch hereinfallen?“ Dirk ließ wieder einmal eine seiner Reden zum Thema: „Dirk und die Welt“ vom Stapel. Er nervte einfach und das bemerkte er in seiner Selbstgefälligkeit noch nicht einmal. Dummerweise war ich diesem „Prachtexemplar“ von Mann völlig ausgeliefert. Er hatte unsere Reisekasse und ich damit keine Chance mehr, ihm zu entkommen. Seufzend erinnerte ich mich, wie alles begonnen hatte:
Vor anderthalb Jahren war er in meinem Leben aufgetaucht. Der strahlende Held, der wortgewandt „die Frau seines Lebens“ umgarnte, bis sie völlig eingelullt machte, was ER wollte. Damals stand ich kurz vor meinem Abi und hatte eine sichere Stelle als Bankkauffrau in Aussicht. Aber Dirk erklärte mir, wie hohl doch diese völlig abgesicherte Zukunft war. Und ich glaubte ihm aufs Wort. Er schwärmte von Freiheit, Abenteuer und den verpassten Chancen, die ich später einmal bereuen würde. Ich hing an seinen Lippen.
Außerdem war er ein begnadeter Liebhaber, der mich schon beim ersten Mal zur Raserei brachte.
In einem Heustadel trieben wir es zum ersten Mal und ein Bauer unterbrach unser mehrstündiges Techtelmechtel, weil er glaubte, ein Tier in Not würde in der Scheune schreien. Das war ich – zwischen dem vierten oder fünften Höhepunkt, den mir Dirk mit Zunge, Händen und Schwanz verschaffte. Danach war es um mich geschehen. Ich schmiss meine Lehrstelle, erpresste meine entsetzten Eltern, mir 10 000 Mark zu geben und sagte dem spießigen Leben in Deutschland Lebewohl, um mit Dirk um die Welt zu reisen.
Wir ließen uns in den teuersten Hotels nieder – natürlich auf meine Kosten. Paris, London, Nizza … wir vögelten uns durch die Edelsuiten Europas. Es war ein Rausch und ich genoss dieses Leben in vollen Zügen.

Zwei Monate später – in New York – erwachte ich aus meiner Scheinwelt, als ich von einer Shoppingtour zurückkam und Dirk mit einem Zimmermädchen in unserem Bett erwischte. Ich machte ihm eine Szene, doch er blieb völlig cool und meinte nur, ich sollte nicht so spießig sein. Wir versöhnten uns wieder – im Bett natürlich. Dann hatte er eine neue Idee:
Mit dem Motorrad quer durch die USA. Und wieder folgte ich brav. Dass er jeder Barschlampe in den Motels schöne Augen machte und mit ihnen flirtete, obwohl ich dabei war – naja – ich bekämpfte meine Eifersucht und die Abende vögelten wir, was das Zeug hielt.

Doch als mein Geld zur Neige ging, war es auch mit der Liebe vorbei. Dirk zog nächtelang um die Häuser und in Arizona sah ich ihn wieder mit einem Mädchen im Stehen bumsen. Ab diesem Zeitpunkt wollte ich nur noch weg. Aber Grandmaster Dirk hatte bereits wieder neue Ideen und so landeten wir in Miami. Unser spärliches Reisegepäck lag in einer billigen Absteige und wir saßen am Hafen, weil Dirk meinte, hier einen Skipper treffen zu können, der uns auf die Bahamas bringen könnte – für lau natürlich. Dieses Mal war ich allerdings klüger gewesen – meine Kreditkarten, beide am Limit, hatte ich vorsorglich aus Dirks Brieftasche geklaut – halt – nur genommen – es waren ja meine.

Ich sah auf, als ein großer Schatten über unseren Tisch fiel. Ein Mann Ende Vierzig, braungebrannt, mit Tätowierungen an beiden muskulösen Armen musterte mich ausgiebig. Seine Augen zogen mich sofort in eine Art Bann. Mein Herz begann heftig zu schlagen, als ich seinen Blick erwiederte – viel länger, als nötig. Ohne zu Zögern zog er einen Stuhl heran und setzte sich an unseren Tisch. Endlich reagierte „Schnellmerker“ Dirk und sagte protestierend:
„Hee – verpiss dich, das ist unser Tisch.“
Der Mann ignorierte Dirk, als ob es sich um eine Ameise handeln würde, die hier herum krabbelte und sah nur mich an. Nach einigen Augenblicken intensiven Schweigens sagte er:
„Du interessierst mich – hast du Lust auf eine kleine Kreuzfahrt? Außerdem gäbe es dabei Geld zu verdienen – 3000 Dollar, wenn du alles mitmachst.“
Dann reichte er mir eine Visitenkarte und sah mich erwartungsvoll an. Ich konnte gerade noch den Namen der Firma lesen „Anal Cruising“, als sich Dirk bereits die Karte schnappte und oberschlau bemerkte:
„Woow, Baby, das ist unsere Chance. Wir steigen ins Filmgeschäft ein. Okay Mann, wir sind dabei.“

Er streckte dem Mann die rechte Hand entgegen – doch der ignorierte sie völlig und sah nur mich an. Seine tiefe, raue Stimme berührte meine tiefsten erogenen Zonen und ich holte scharf Luft. Dass sich meine Brustwarzen durch den Stoff des T-Shirts bohrten, machte mich nur noch geiler. Wie durch einen Nebel hörte ich, was dieser faszinierende Mann zu mir sagte:
„Ich bin im Auftrag einer Internetfirma unterwegs, um Erwachsenenfilme mit Amateuren zu drehen – Erfahrung ist nicht nötig. Neben mir gibt es noch einen Maat und unseren Koch. Wir sind die Hauptdarsteller – neben den Mädchen. – Vier Tage sind pro Drehtermin vereinbart. Wenn du mitmachst – wohlgemerkt ALLES – Pause – Meine Muschi wurde plötzlich feucht, als ich mir vorstellte, mit ihm zu vögeln – um das Alles machte ich mir keine Sorgen –
… setzen wir dich im Hafen deiner Wahl ab und du bekommst die 3000 Dollar bar auf die Hand.“
Ich nickte, als ob ich alles verstanden hätte. Völlig im Bann unterschrieb ich einen Zettel, auf dem stand, dass ich freiwillig mitmachte, dass ich keinen Anspruch auf die Rechte erheben würde und so weiter.

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