Der Pornofilm

„Sag mal Klaus, du hast doch von unserer Hochzeit dieses tolle Video gemacht. Machst du immer noch solche Sachen?“ Wer das fragte war Angela, die kleine Blonde, die Frau von meinem alten Kumpel Kurt. Die Beiden hatten im letzten Jahr geheiratet und ich hatte ihm als Hochzeitsgeschenk ein Video von der ganzen Hochzeit produziert. Angefangen vom Junggesellenausstand bis zur Brautentführung am Tag danach. Ich hatte mir im Laufe der Zeit eine gute Ausrüstung zusammengekauft, dassmich dieses Hobby faszinierte. Mit kleinen Auftragsarbeiten, gerade bei Hochzeiten und Taufen, finanzierte ich die teure Technik, die mittlerweile nötig war. So war ich mittlerweile auch computermäßig mit Schnitttechnik und Grafikbearbeitung gut ausgestattet.

„Ja klar mach ich sowas noch! Wieso? Wollt ihr noch mal heiraten?“ Aufmerksam betrachtete ich Angela. Sie war klein und zierlich, aber mit einer Heidenenergie ausgestattet, die meinen Kumpel Kurt schon ganz schön auf Trab gebracht hatte. Ihre kurzen Haare passten gut zu ihrem Typ und ihr Gesicht konnte in Sekunden zwischen energischen Blicken und totaler Weichheit umschalten. Sie war schlank und sportlich, mit Kurt ging sie 2 mal wöchentlich zum Badminton und am Wochenende fuhren beide gerne mit dem Mountainbike durch die Gegend. „Nö, das nicht, aber …… ich weiß nicht wie ich es sagen soll …..“ „Na, komm, es wird schon nicht so schlimm sein. Was ist los?“

„Hast Du schon mal einen Pornofilm gemacht?“
„Was?“ Ich war völlig verblüfft. „Einen Porno? Neee, weiß Gott nicht! Ich bin ja kein Profi! Wie kommst du denn auf die Idee?“ Angela rückte näher an mich ran. Wir standen bei einem Kaffeehändler an einem Stehtisch und tranken eine Tasse Kaffee. „Also ….hmmmm, wie soll ich sagen? Wir haben uns so gelegentlich aus der Videothek mal einen Porno ausgeliehen. Nur um mal zu sehen, was die dassso alles machen. Eventuell könnte man ja mal was interessantes erleben und dann gemeinsam ausprobieren. Aber …. tja ….. irgendwie war das alles nichts.“ Nun war ich richtig neugierig. Das interessierte mich ja nun wirklich ungemein. „Dann haben wir mal so einen Privatfilm gesehen. dasswaren dann keine Schauspieler sondern ganz normale Leute die sich vor der Kamera geliebt haben. Und das hat uns schon eher gefallen. Und dann sind wir auf die Idee gekommen, das selbst mal zu machen.“

Ich mußte unwillkürlich grinsen. Das konnte ich mir gut vorstellen. Aber mir wurden auch sofort die technischen Probleme klar. „Das ist aber nicht so einfach wie wir uns das gedacht haben. Wir haben einfach eine Kamera auf ein Stativ gesetzt, die so eingestellt, dass das ganze Bett drauf war und haben es dann laufen lassen. War aber nicht das Gelbe vom Ei. Erst mal hat man nicht richtig sehen können, weil es zu dunkel war und dann war das ja nun immer die gleiche Stelle von der aus gefilmt wurde. Das konntest Du vergessen!“ Klar, der Laie stellt sich das so einfach vor und die Industrie läßt ihn in dem Glauben. Später dann sind viele enttäuscht. Das konnte ich nachvollziehen. Und ich glaubte auch zu wissen in welche Richtung das Gespräch lief. „dasssind wir auf die Idee gekommen, das mal von jemand anderen filmen zu lassen. So richtig wie ein Profi! Doch das wär dann nicht mehr privat und so sind wir auf dich gekommen. Könntest du dir vorstellen sowas mal zu machen?“

Das war es also! Meine Vermutung wurde bestätigt. ich dachte einen Moment nach. „Ist Euch klar, dass diese Sache einen entscheidenden Haken hat? Ihr seid bei eurer intimsten Sache nicht allein! Meinst du, du könntest das verarbeiten?“ Angela sah mir direkt in die Augen. „Deshalb frage ich ja dich! Zu dir haben wir beide Vertrauen! Wir wissen, dass Du das für Dich behältst und dass es dann auch keine Kopien des Bandes irgendwo gibt. Wir sind uns sicher, dass du der Richtige bist! Würdest Du sowas machen?“ Ich zögerte noch ein wenig. Die Sache reizte mich, aber ich sah auch Probleme auf mich zukommen. „Wir können ja mal zusammen drüber reden. Dann können wir sehen ob daraus was werden kann.“ „Wie ist es mit morgen Abend? Komm um 8 vorbei, Kurt wird dann auch dasssein und wir können über alles reden.“ Man konnte Angela ansehen, wie sie sich auf die Sache freute. Ihre Wangen waren vor Aufregung gerötet und ihre Augen strahlten eine ungeheure Freude darüber aus, dass ich Interesse zeigte. Wir redeten noch ein wenig, trennten und dann.

Zu Hause machte ich mir einige Gedanken über dieses Projekt und überlegte, wie man es am besten realisieren könnte. Die meisten Laien filmen einfach drauf los, aber man braucht schon ein gewisses Konzept, um sowas vernünftig durchzuführen. Am nächsten Tag war ich dann am Abend bei Kurt und Angela. Ich hatte meine Freundin Carla mitgebracht, die als Assistentin fungieren sollte. Sie war erst einmal geschockt gewesen, aber hatte sich dann langsam für diese Idee erwärmt und war nu auch begierig darauf erleben, was dassabläuft. Kurt und Angela akzeptierten diese 4. Person, dasssie einsahen, dass es mit nur einem Kameramann nicht getan war. Da ich die Räumlichkeiten in Kurts Wohnung ja kannte, hatte ich mir einige Notizen gemacht und einige Einstellungen schon entworfen. Diese stellte ich den Beiden vor. Wir machten einige Änderungen, ergänzten die Sache und verabredeten uns für das Wochenende für die Aufnahmen. Am Samstag packten Carla und ich die ganzen Sachen zusammen und fuhren zu Kurt und Angela. Man glaubt gar nicht, was so eine Semi-Professionelle Ausrüstung alles beinhaltet, aber wir hatten an alles gedacht. Die beiden Kinostars halfen uns beim Ausladen und Auspacken.

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